Passat Huby an Reling Kielwasser quer Frisco Bay Einlaufen

Hier darf gemeutert , gemotzt , gemeckert , gemault  werden.Aber nicht gejammert ! Hier darf man seine Meinung zu allem , was mit dem Thema Wassersport zusammenhängt , frei äußern ! Es wird aber gebeten , die “Nettikette”  zu beachten und  das Recht der freien Meinungsäußerung - eines jeden zu respektieren . Beschimpfungen und unqualifizierte Polemik werden nicht geduldet .Wer also was zu sagen hat, schickt mir eine Mail.  Kontaktformulare und Forum mache ich vorläufig nicht mehr, da diverse Porno- & Spam-Blödmänner und andere Abzocker genervt haben.  Ich arbeite aber daran. Also mailen !!!  Siehe “Purser - Office“    


Liebe Wassersportfreunde. Es gab diverse Anfragen, warum ich hier auf dieser Seite so kritisch und negativ mit den Dingen des Wassersports, speziell mit Ausbildung etc. umgehe. Von entsprechender Funktionärs- oder Sportbootschulenseite (vieleicht getroffen?) hörte man stellenweise sogar: “Nestbeschmutzer, Geschäftsschädigung etc.. “ Daher eine kurzes statement hier:

pirat & Papagei.gif

Mitnichten ! Ich liebe den Wassersport. Vor allem das Segeln. Ich bin dem Meer und der Seefahrt privat und beruflich seit langem verbunden. Eben deswegen erachte ich es für wichtig, daß man genauer hinschaut und auch mit dem Finger drauf zeigt, wenn etwas im Argen ist.   Da heutzutage die Printmedien, Internet und Interessenverbände zum größten Teil umsatzträchtig und sponsorfreundlich berichten, ist Kritik wenig gefragt.  Selbst bei diversen Tests kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, das der entsprechende Bericht vom Hersteller gleich mitgeliefert wurde. Öffentliche Kritik, Beurteilung von Mängeln oder Aufzeigung von Missständen findet leider oft nur da statt, wo es gut für die Auflagensteigerung und den Stimmenfang ist.

Auch in der Ausbildung stehen wir teilweise vergleichbar mit der Pisastudie bzw. dem deutschen Bildungsstandard.  Ich habe durchaus Verständnis für Verbände und Ausbilderkollegen, welche aus finanziellen Gründen sich moderner Werbemethoden, wirtschaftsbezogenem Vokabular und sogenannter innovativer Denkungsweise befleißigen. Jedoch nicht auf Kosten praxisorientierten Unterichts, fundierter Fachkenntnis und zukunftsweisenden Sachwissen, was es zu vermitteln gilt.  Schnell-Crashkurse mit noch weniger Lernstunden, Vermittlung von Knopfdruckmentalität, Beharren auf monströsen Verwaltungsauflagen und behördlichen Vorschriften  sind absolut nicht dazu angetan, die Kurs-Aspiranten zu verantwortungsbewussten und sicheren Wassersportlern zu machen.

Im Rahmen von Schnäpchenmentalität und Billigheimerangeboten ist es dem heutigen Interessenten nicht zu verdenken, dass er als Ahnungsloser auf solche vermeintlichen Preishämmer oder bunte Fun-Angebote eingeht. Qualität, auch in der Ausbildung, erfordert nun einmal einen gewissen Zeitaufwand und kompetente handwerkliche Fachkenntnis. Alles andere ist Abzockerei, Kundentäuschung und mit Hinblick auf die Sicherheit im Wassersport gefährlich. Da hilft auch kein Zurechtrücken von statistisch fragwürdigen Zahlen um je nach Interessenlage neue Vorschriften oder finanzielle Belastungen zu rechtfertigen. Denn dies hat den gegenteiligen Effekt. Der unbedarfte Interessent schreckt vor zu viel Prüfungsfragen und Vorschriften zurück. Über den praktischen Sinn und Nutzen dieser behördlichen Schidbürgerstreiche kann oder sollte jedoch an anderer Stelle diskutiert werden.

Ich selbst nehme mir jedoch die Freiheit, wenn auch z.T. subjektiv, meine Meinung zu Fragwürdigkeiten und Missständen zu sagen. Nur immer objektiv, sprich lauwarm, zu sein ist mir bei den öffentlich geäußerten und pseudoliberalen Statements einiger Sachkundiger zu unverbindlich. Ich lehne mich, auch im Interesse vieler Wassersportler, öfters mal aus dem Fenster - bzw. über die Reling. Manches mal auch dann, wenn man mich dermaßen für dumm verkaufen will, daß es meine Intelligenz beleidigt. In solchen Fällen nehme ich das bereits persönlich und reagiere natürlich entsprechend sarkastisch und negativ.  Wie gesagt - meine Anmerkungen sind nicht gegen den Wassersport oder dessen Ausbildung, sondern vielmehr dafür gerichtet. Und zwar für eine qualitativ bessere.  

Wer also weiterhin Spass daran hat, zu lesen was der Huby so meint (siehe weiter unten und im Store), schaut ab und zu mal rein. Für fundierte Kundgebungen per mail bin ich dankbar. Ich möchte aber absichtlich kein Forum zur Publikation von unqualifiziertem Thekengelaber oder zur Profilierung von Pseudoskippern und Sehhelden unterhalten. Davon gibts genug. Also bleibt mir gewogen und vielleicht trifft man sich ja mal am Steg oder in der Hafenkneipe.  Euer Huby

Wer eher zu den humorvollen Seiten unserer Lieblingsbeschäftigung tendiert, ist auf meiner Privatpage besser aufgehoben.


Ausbildung im Wassersport   -   Literatur und Scheine  -  Prüfungen und Modalitäten

Buchkritiken - Vorläufer von den angemahnten Mängeln in den 2012 neu erschienenen Büchern.

Schulbuch Lob    2008

Mayday für Ausbildung ?     2008

Alle Jahre wiederStatistik + Tendenzen  2006

Ausbildung + Sicherheit Kommentar   2008

Die statistische Lüge                      2008

SRC - Querelen    2006

Ausbilder-Qualifikation  2012

Binnenbuch-Kritik 2005

Schulbuchkritik     2008

Sicherheitsstatistik   Kommentar BSU/2004           2008

BSU die Statistik 2004

BSU die Statistik 2005

Da war doch was ?      Unglück Fehmarn    2012

Untersuchungsbericht Fehmarn   2012


Die alten Prüfungsquerelen vom Knallschein

Fragenkatalog 2005

Kommentare dazu


Wassersport in den Medien -  in Politik und Verbänden

Die Vernebelungen der öffentlichen Printmedien und der Politiker

Bundestag + Wassersport ?          2012


Wegen vieler Anfragen, hier nochmals diverse Fakts und Anmerkung zum Thema - Todesfall auf der Gorch Fock

marinierter Übungspfahl

Nordseeunglück auf der Gorch Fock

Im Rahmen der Gesundschrumpfung bei unserem Militär wird in marinierten Antsstuben ein neues Spiel beliebt.  Anstatt des früher bei Marine-Schreibtischtätern beliebten Spieles “Schiffe versenken” betreibt man nun das Reality-Game “Geld versenken”  Das öffentliche Interesse war bereits durch diverse Unregelmäßigkeiten an Bord der “Gorch Fock” geweckt. Da man der Bahn mit “Stuttgart 21”  und Berlin mit dem neuen “Airport” (kommt wohl von Portemonaie) nicht nachstehen wollte, zog man mit dem Schiff und dem Übungsmast gleich. Von Finanzkrise nichts zu merken.

Was Fallschirmspringer und andere körperlich beanspruchte Einheiten beim Militär schon lange haben, ist auch jetzt endlich der deutschen Marine eingefallen:  Man hat einen Übungsmast angeschafft und will nunmehr die Aspiranten für die G.F. dort trainieren. Nach dem letzten Unfall auf der G.F. ist wohl den Admirälen ein Toplicht aufgegangen, dass es eventuell ratsam sei, den Schreibtischtätern unter den Offiziersanwärtern/innen etwas körperliche Ertüchtigung angedeien zu lassen. Wenn man jetzt noch die Rettungswesten mit Lifebelts auf einen heutigen Standard bringt, kann man ja von einem modernen Marinewesen (Was immer das auch sein mag) sprechen.    H.Hecht 2012


Thema SEEKRANKHEIT

(10.2008 )Bin seit langem Charterskipper und kann die Berichte in der Yacht nur bestätigen:   ---------------   Mitsegler und Skipper gehen immer davon aus, dass sich ein Chartergast als vollwertiges  Crewmitglied ins Bordleben einbringen wird. Ein Skipper muss sich aber auch darauf einstellen, dass der Mann komplett ausfallen kann und entsprechende Alternativen für die Abläufe parat haben.  ---------------  Ein paar Stunden später war fast die gesamte zwölfköpfige Besatzung entweder verletzt, seekrank oder in eine Art Apathie verfallen. Wenigstens die Hälfte der Crew war nicht mehr zu gebrauchen. Wir lagen in Rohrkojen und spuckten einfach ins Schiff. Was für eine Qual, aus der Koje an Deck zu kommen, sich die Galle auszukotzen…   ---------------------    in stockfinsterer Nacht ein Crewmitglied von Bord einer Yacht gestürzt. Die Mitsegler waren so seekrank, dass ihre halbherzigen Rettungsversuche ohne Erfolg blieben. ----------------------    Schnell war die Crew völlig durchnässt. Ein paar Stunden später, Wind und See hatten in Böen bis Stärke 9 zugenommen, war fast die gesamte zwölfköpfige Besatzung entweder verletzt, seekrank oder in eine Art Apathie verfallen. Wenigstens die Hälfte der Crew war nicht mehr zu gebrauchen, einer kam erst in Kiel wieder an Deck.  Auf dem Höhepunkt des Sturms haben wir uns halbstündig an der Pinne abgelöst. Was für eine Qual, aus der Koje an Deck zu kommen, sich die Galle auszukotzen, ein paar Schlucke Selterwasser oder Cola zu trinken und sich erst beim Rudergehen langsam zu erholen! Wir lagen in Rohrkojen und spuckten einfach ins Schiff. Gallefäden schwangen von den Luvkojen hinab durch den Salon. ….  usw.  usw...

Insofern ist die Entdeckung des Prof. Jarisch ein Segen für das segelnde Volk. Auch wenn ein paar Beamte die bereits gelaufenen Tests nicht als wissenschaftlich relevant bezeichnen. Für mich ist das Ganze klar. Und ich werde es bei mir an Bord entsprechend forcieren.   E.F.  aus  Frankfurt

(9.2008)  Habe die Yachtartikel gelesen und frage nun, was ist Ihrer Meinung nach dran an den Erkenntnissen von Prof. Jarisch ?  Oder warum ist der Jubel über diese erstaunliche Entdeckung so verhalten in der deutschen Öffentlichkeit ?

( 8.2008)Bin früher zur See gefahren und lange gesegelt in meinem Leben. Die Art und Weise, in der man in der deutschen Öffentlichkeit mit dieser nicht unwichtigen Krankheit umgeht, besagt einiges über unsere Verwaltungswut und Unfähigkeit, innovatives Denken zu unterstützen. Alleine die Touristikindustrie und die Marine sollten doch eine solche Chance mit Druck nutzen, da hier die Chance besteht, Bedenken und Ängste von Kunden zu zerstreuen, welche durch Texte – (ex Yacht) wie folgt entstehen :   Auf der „Gorch Fock“ kam es vor, dass ich mit einer neuen Mannschaft nach dem Auslaufen nur mithilfe der Stammcrew die Segel fest bekam. Problematisch kann Seekrankheit auch für die Männer in der Maschine sein oder für die Nautiker, die sich gut konzentrieren müssen.    Besonders schlimm sind jene dran, die nicht erbrechen können und denen trotzdem kotzübel ist. Schlapp und ohne jeglichen Willen liegen sie danieder und reiten sozusagen die Krankheit ab.“                                                       Wie auch in manch anderen Gebieten hinken wir in der Entwicklung hinterher bzw. betreiben die nötige Entwicklung nur mangelhaft. Man sollte eventuell mehr die Öffentlichkeit mobilisieren.                                                           W.Sch.  aus  Bonn

(6.2008)  Habe von meinem Mann eine Segelreise von 14 Tagen im Mittelmeer geschenkt bekommen. Bin zwar bisher schon einige male mitgesegelt, war aber bisher von schlechtem Wetter verschont. Ich habe in der Yacht die Artikel gelesen mit den Aussagen wie z.B:                  ERST HAT MAN ANGST, dass man stirbt, später hat man Angst, dass man nicht stirbt – diese Seemannsweisheit enthält viel Wahres: So quälend und zermürbend kann Seekrankheit sein. ------------   .Er war müde und apathisch. Da er sich nicht bewegen ließ, ins Cockpit zu kommen (zum Tragen war er zu schwer),beschloss ich, ihn an Deck anzubinden. -----------------    Schwieriger kann es werden, wenn die gesamte Crew krank wird, weil einer den anderen „ansteckt“ oder wenn es bei einer Nonstop-Überführung über mehrere Tage auf jeden ankommt.                                                           Habe jetzt doch einige Bedenken, inwieweit ist dem Test der Yacht bzw. den Erkenntnissen von Prof. Jarisch zu trauen ?    Frau I. S.  aus  Montbr.

Die medialen Veröffentlichungen z.B. Yacht

Unser Kommentar dazu 



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